Fluebergweiher

Der Fluebergweiher – ein vielfältiger neuer Lebensraum

Das landschaftliche und ökologische Aufwertungsprojekt reaktiviert  traditionelle Lebensräume der historischen Wässermatten- und Teichlandschaft des Rottals. Es enthält  verschiedene Elemente der natürlichen Flussauen. So wird es in den nächsten Jahren zu einem wertvollen Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten sowie zu einem idyllischen Naturerlebnisort. Das Aufwertungsprojekt wird von verschiedenen Partnern unterstützt (siehe unten rechts). Für die Eisvogel-Brutwand ist aber die Finanzierung durch weitere Spenden sicher zu stellen.

Ruhig gelegene Uferanrisse sind eine Rarität geworden

Im Rottal werden durch Hochwasser neu entstandene Uferanrisse oder Böschungsabbrüche rasch verbaut. So findet der Eisvogel kaum noch geeignete Steilwände, in die er seine Brutröhre graben kann. Und dort wo es entlang der Rot noch geeignete Anrisse gibt, ist zudem die Störung durch Spaziergänger oft enorm, so dass kein Bruterfolg mehr möglich wird.

 

Pilot-Brutwand beim Aufwertungsprojekt Fluebergweiher

Im Rahmen des ökologischen Aufwertungsprojektes Fluebergweiher in Melchnau – vis à vis des Dorfes Grossdietwil – wird eine künstliche Brutwand erstellt, damit der Eisvogel hier Ersatz für kürzlich verbaute Uferanrisse findet.

 

Attraktiver Beobachtungsplatz entlastet potenzielle Brutstandorte

Für Besucher entsteht direkt neben dem Wanderweg ein Naturerlebnisplatz, in ausreichender Distanz zur künftigen Brutwand. So wird es möglich werden, von hier aus den Eisvogel zu beobachten, ohne diesen zu stören. Dies wird zusätzlich helfen, den Druck auf die natürlichen Brutgebiete von störenden Besuchern zu entlasten.

 

Dokumentation der Pilot-Brutwand

Bei künstlichen Brutwänden gibt es eine Vielzahl von Bauvarianten – mit mehr oder weniger Erfolg. Wir haben Infos aus den verschiedensten Projekten gesammelt. Quasi als Pilotversuch erstellen wir eine Wand, welche die diversen Systeme integriert. So kann später ermittelt werden, welche Nischen der Eisvogel für den Bau der Brutröhre bevorzugt. Die Dokumentation wird künftigen „Eisvogelwandbauern“  zur Verfügung gestellt.

Naturschutzgebiet

 

Bitte beachten Sie, dass es ich um ein Naturschutzgebiet handelt, wo die gängigen Verhaltensregeln gelten.

Der Hintere Teil ist nicht betretbare Ruhezone für störungsempfindliche Tiere wie Eisvogel und Wasservögel.

Die Wiesen sind frisch angesät.

Im vorderen Bereich kann vom Land aus die Entwicklung besondere Tier- und Pflanzenarten am Ufern und im Wasser beobachtet werden.
Hunde sind an der Leine zu führen.
Baden und Planschen ist weder für Mensch noch Hund erlaubt.
Das Entnehmen oder Ausbringen von Tieren und Pflanzen.
Und damit sich die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten ungestört auch im Wasser entwickeln können, darf nichts in Wasser geworfen werden.

 

 

Lage des Fluebergweihers:

Das Aufwertungsgebiet liegt auf Melchnauer Boden unmittelbar an der Rot vis à vis des Dorfes Grossdietwil  (Link zur Karte von swisstopo)

 

Unterstützen Sie uns mit einer Spende

Das ganze Pilot-Projekt – die Brutwand mit dem davorliegenden Weiher und der Sichtschutz-Bepflanzung kostet rund 50'000 Franken. Wir suchen deshalb Personen und Firmen, die diese Pilotwand mitfinanzieren helfen. Die Sponsoren werden als Dank auf dieser Webseite sowie auf der Infotafel Fluebergweiher vor Ort aufgeführt. Ebenso werden sie in der Broschüre erwähnt, welche den Erfolg des Pilotprojekts dann entsprechend dokumentiert. Zusätzlich werden wir die Sponsoren auf eine Führung durchs aufgewertete Gebiet einladen.

 

Und so gehts

Sie können die Spende direkt auf das Post-Konto „Zweckgebundene Gelder“ des Vereins Lebendiges Rottal, 6147 Altbüron einzahlen, IBAN CH31 0900 0000 1527 6605 2 (neue Kontonummer) unter dem Vermerk „Spende Eisvogelbrutwand Flueberg“. Für Fragen nehmen Sie mit dem Projektleiter Kontakt auf:

Manfred Steffen 062 922 88 40, verein@lebendigesrottal.ch

 

Für die Eisvogelwand gespendet haben:

  • V. A. Egger Trüb
  • R. Kunz
  • R. Guenter-Leu

Bisherige Partner & Unterstützer des Lebensraum-Aufwertungsprojekts:

  • Dorli & Elmar Steffen-Bölsterli
  • Alpiq Ökofonds der Alpiq Hydro Aare AG, Boningen
  • Renturierungsfonds des Kantons Bern
  • Stotzer-Kästli-Stiftung
  • Andermatt Service AG, Grossdietwil
  • Gemeinde Grossdietwil
  • Mitglieder der Vereine Karpfen pur Natur und Lebendiges Rottal
  • Markus Gerber Tiefbau- und Erdarbeiten, Madiswil
  • Sägerei Koller, Attelwil
  • FRIEDLIPARTNER AG, Zürich
  • Büro für naturnahe Planung & Gestaltung, Lotzwil