Der wärmeliebende Bienenfresser breitet sich vom Mittelmeerraum immer weiter nordwärts aus. Er lässt sich nieder, wo Steilwände in Lehm- und Kiesgruben geschaffen werden, an Flussufern durch Erosion entstehen oder wie in Altbüron offene Erdböschungen im Weideland toleriert werden. Dort kann er seine Brutröhre graben. Zudem muss ein üppiges Nahrungsangebot in der Umgebung vorhanden sein. Er jagt grössere Insekten wie Libellen, Käfer, Bienen, Wespen, Fliegen und Falter im Flug. Dank den Vernetzungsprojekten und unseren Aufwertungsprojekten haben einige Landwirte mehr solche wertvollen Lebensräume geschaffen, die auch im Hochsommer dank Blütenreichtum viele Insekten ernähren. So finden sich in unserer Region wieder etwas mehr blumenreiche nasse Riedwiesen um unsere Teiche, Hochstaudensäume entlang von Bächen, trockene Heide- und Waldsäume, Ruderalflächen und Brachen. Achte dich, ob du die Bienenfresser in der Region beim Jagen hörst. Sie fallen durch die markanten «rüpp-rüpp»-Ruf auf (www.bird-song.ch) .
Beat Rüegger hat für den Landwirten und uns ein paar prächtige Bilder der Altbürer Bienenfresser gemacht. Dort siehst Du auch, dass er die Jungen häufig mit Libellen, Bremsen und Hummeln füttert. Möchtest du mehr in die bunte Vogelwelt eintauchen, findest du tolle Bilder zu Vögeln auf der Website von Beat Rüegger: ornifoto.ch
Fotos: © Beat Rüegger beatruegger.ch
Tex: Manfred Steffen













